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<title>Filmmusik</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Filmmusik</span></h1>
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<p><b>Filmmusik</b>, im Englischen auch <b><a href="Soundtrack" title="Soundtrack">Soundtrack</a></b> oder <b>Score</b> genannt, ist die speziell für einen <a href="Film" title="Film">Film</a> neu <a href="Komposition_(Musik)" title="Komposition (Musik)">komponierte</a>, oder aus bereits vorhandenen <a href="Klassische_Musik" title="Klassische Musik">klassischen</a>, <a href="Popmusik" title="Popmusik">populären</a> und anderen musikalischen Quellen speziell für einen Film neu zusammengestellte <a href="Musik" title="Musik">Musik</a> (siehe Abschnitt <a href="#Techniken">Techniken</a>). Charakteristisch ist eine funktionale und inhaltliche Verbindung zwischen Bild und Musik. Filmmusik soll die Stimmungs- und Gefühlsebene in einem Film beeinflussen und dessen Handlungsführung unterstützen.
</p><p>Filmmusik ist kein fester <a href="Genre#Musik" title="Genre">Genrebegriff</a>, sondern in vielen Fällen vielmehr eine Zusammenführung unterschiedlichster Strömungen. So fußen viele harmonisch-melodische Prozesse in der Filmmusik (z.&nbsp;B. <a href="Modale_Tonleitern" title="Modale Tonleitern">Modalharmonik</a>, teils exzessiver <a href="Mediante" title="Mediante">Mediantengebrauch</a>, spezielle <a href="Motiv_(Musik)" title="Motiv (Musik)">Motivik</a>) im Besonderen auf einer Symbiose der <a href="Musik_der_Romantik#Spätromantik" title="Musik der Romantik">Musik der spätromantischen Ära</a>, des Expressionismus/Impressionismus, sowie späterer Avantgarde und nicht zuletzt auch unterschiedlichsten Einflüssen aus populär-kontemporärer Musik wie Jazz, Pop, Blues oder elektronischer Musik.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Produktionsprozess">Produktionsprozess</h2></div>
<p>Üblicherweise wird eine Filmmusik in der <a href="Postproduktion" title="Postproduktion">Postproduktion</a> nach der Anfertigung eines <a href="Rohschnitt" title="Rohschnitt">Rohschnitts</a> erstellt. <a href="Filmregisseur" title="Filmregisseur">Regisseur</a> und <a href="Filmkomponist" title="Filmkomponist">Filmkomponist</a> gehen diese erste Schnittfassung eines Films durch und entscheiden, welche Stellen des Films musikalisch untermalt werden sollen und welcher Art diese Musik sein soll. Abhängig vom Regisseur wird schon im Schnitt eine vorläufige Musikspur aus bereits existierender Musik angelegt, ein sogenannter <i>temp track</i>. Nicht selten passiert es bei dieser Arbeitsweise jedoch, dass statt einer Originalkomposition dann die eigentlich vorläufige Musik beibehalten wird (so geschehen z.&nbsp;B. bei „<a href="2001%3A_Odyssee_im_Weltraum" title="2001: Odyssee im Weltraum">2001: Odyssee im Weltraum</a>“, zu dem ursprünglich <a href="Alex_North" title="Alex North">Alex North</a> die Filmmusik schreiben sollte<sup id="cite_ref-Emons2014_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Emons2014-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Bei Fernsehproduktionen wird häufig mit musikalischem Archivmaterial gearbeitet, um die Kosten und das Risiko neuer <a href="Musikaufnahme" class="mw-redirect" title="Musikaufnahme">Musikaufnahmen</a> zu sparen.
</p><p>Die Stellen, in denen im Film Musik erscheinen soll, werden in einem <i>cue sheet</i> mit Anfangs- und Endzeiten festgehalten. Ausgehend von diesen Informationen komponiert der Filmkomponist dann seine Musik, die bei einem <a href="Spielfilm" title="Spielfilm">Spielfilm</a> durchaus eine Länge von über eineinhalb Stunden haben kann. Die konkrete Arbeitsweise variiert dabei von Komponist zu Komponist und ist auch abhängig von der Zeit, die dem Komponisten zur Verfügung steht. Meist erstellt der Komponist ein <a href="Particell" title="Particell">Particell</a> mit den Melodien und mehr oder minder detaillierten Anweisungen zur <a href="Instrumentation" title="Instrumentation">Instrumentierung</a>. Diese Particells werden dann von Orchestratoren zu einer <a href="Partitur" title="Partitur">Partitur</a> ausgeführt. Manche Komponisten wie <a href="Ennio_Morricone" title="Ennio Morricone">Ennio Morricone</a> oder <a href="James_Horner" title="James Horner">James Horner</a> orchestrierten ihre Partituren vielfach selbst, andere wie <a href="Hans_Zimmer" title="Hans Zimmer">Hans Zimmer</a> übernehmen diese Aufgabe grundsätzlich nicht. <a href="Kopist" title="Kopist">Kopisten</a> extrahieren dann aus der Partitur die einzelnen Stimmen für die einzelnen Instrumente. Dieser zeitraubende Vorgang musste in früherer Zeit von Hand ausgeführt werden; heute werden die Partituren vielfach mit einem <a href="Notensatzprogramm" title="Notensatzprogramm">Notensatzprogramm</a> erstellt. Auch viele andere Arbeitsschritte von der Niederschrift bis zur Musikaufnahme finden heute computerunterstützt statt.
</p><p>Schließlich wird die Musik von einem Orchester synchron zum Film aufgenommen. Dabei leitet der <a href="Dirigent" title="Dirigent">Dirigent</a> das Orchester, während er auf einer Leinwand oder einem Monitor den Film parallel sehen und so die gewünschte Synchronität zum Film herstellen kann. Häufig dirigiert der Komponist das Orchester dabei selbst. Das Orchester besteht entweder aus nur für diese Aufnahmesitzung engagierten Musikern (ein sogenanntes <i>session orchestra</i>), die entweder fest in einem Orchester angestellt oder freiberuflich tätig sind. Vielfach wird aber auch ein festes Orchester für diesen Zweck engagiert. Beispiele hierfür sind das <a href="Deutsches_Filmorchester_Babelsberg" title="Deutsches Filmorchester Babelsberg">Deutsche Filmorchester Babelsberg</a>, das <a href="London_Symphony_Orchestra" title="London Symphony Orchestra">London Symphony Orchestra</a> und das <a href="BBC_Concert_Orchestra" title="BBC Concert Orchestra">BBC Concert Orchestra</a>, welche bereits zahlreiche Filmmusiken eingespielt haben.
</p><p>Ein anderes Verfahren ist eine relativ frühe Einbeziehung des Komponisten in die Regiearbeit. Der Regisseur des Filmes bespricht den Charakter der Musik und die notwendigen Filmmusiksequenzen, der Komponist fertigt schon früh eine Musikversion an. Diese Musik dient später dem Schnitt als Vorlage. Bestimmte Filmsequenzen werden direkt auf die Musik geschnitten. Dadurch wird eine direkte Einbeziehung der Musik in das filmische Geschehen und eine höhere Musikalität der Schnittfolge erreicht.
</p><p>Die Produzenten entscheiden bei der abschließenden <a href="Tonproduktion#Mischung" title="Tonproduktion">Tonmischung</a> über die endgültige Verwendung der Musik und ihr Verhältnis zu den fertiggestellten Dialogen, Geräuschen und elektronischen Effekten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stummfilmzeit">Stummfilmzeit</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Anfänge_und_Funktionen_der_Filmbegleitung"><span id="Anf.C3.A4nge_und_Funktionen_der_Filmbegleitung"></span>Anfänge und Funktionen der Filmbegleitung</h4></div>
<p>Die frühen, vor der Erfindung des <a href="Tonfilm" title="Tonfilm">Tonfilms</a> hergestellten Filme werden zwar als <a href="Stummfilm" title="Stummfilm">Stummfilme</a> bezeichnet, waren jedoch in der damaligen Aufführungspraxis nicht „stumm“, da sie üblicherweise mit begleitender Musik oder Geräuschen aus einer außerfilmischen Quelle vorgeführt wurden.<sup id="cite_ref-unipotsdam_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-unipotsdam-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits 1895 stellten die <a href="Br%C3%BCder_Lumi%C3%A8re" title="Brüder Lumière">Gebrüder Lumière</a> in Paris erstmals kurze Filme vor, die von einem <a href="Pianist" title="Pianist">Pianisten</a> live untermalt wurden. Es wurden in der filmgeschichtlichen Forschung verschiedene Überlegungen zu den Gründen angestellt, aus denen man begann Filme mit Musik zu unterlegen:
</p>
<ul><li>Die Tonlosigkeit wurde vom Publikum als irritierend empfunden, da der Film zwar eine bildliche Wiedergabe der physischen Realität lieferte, jedoch durch fehlenden Ton von der Wirklichkeitserfahrung der Zuschauer abwich.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Da die <a href="Filmprojektor" title="Filmprojektor">Filmprojektoren</a> um 1900 noch sehr schlecht waren, mussten die Vorführräume vollkommen abgedunkelt werden. Die Musik sollte die unheimliche Stimmung vertreiben und es den einander fremden Zuschauern mittels vertrauter Musik behaglicher machen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Das Rattern des Filmprojektors sollte übertönt werden.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Das Publikum war an <a href="Schauspielmusik" title="Schauspielmusik">Schauspielmusik</a> gewöhnt, die damals verbreiteter war als heute.</li>
<li>Wie auch heutzutage hatte sie eine erzählerische oder die Stimmung unterstützende Funktion.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Repertoire_und_Aufführungspraxis"><span id="Repertoire_und_Auff.C3.BChrungspraxis"></span>Repertoire und Aufführungspraxis</h4></div>
<p>Als Begleitmusik wurden zunächst bereits bekannte Musikstücke etwa aus <a href="Oper" title="Oper">Opern</a> und Operetten verwendet. Für bestimmte Handlungsmomente setzte man dabei oft standardmäßig Musikstücke ein (z.&nbsp;B. den <i>Hochzeitsmarsch</i> von <a href="Felix_Mendelssohn_Bartholdy" title="Felix Mendelssohn Bartholdy">Felix Mendelssohn Bartholdy</a> für Hochzeitsszenen oder den <i>Liebestraum</i> von <a href="Franz_Liszt" title="Franz Liszt">Franz Liszt</a> für Liebesszenen). Notensammlungen mit für die Filmuntermalung zusammengestellten Musikstücke, sogenannte <a href="Kinothek" title="Kinothek">Kinotheken</a>, wurden herausgegeben. Später wurde in seltenen Fällen auch Musik individuell für einen bestimmten Film geschrieben. Die <a href="Note_(Musik)" title="Note (Musik)">Noten</a> für die Musiker lagen der <a href="Filmkopie" title="Filmkopie">Filmkopie</a> bei <a href="Filmverleih" title="Filmverleih">der Distribution</a> bei.
</p><p>Zu Beginn begleiteten nur einzelne Pianisten, <a href="Geiger_(Musiker)" title="Geiger (Musiker)">Geiger</a> oder <a href="Fl%C3%B6tist" class="mw-redirect" title="Flötist">Flötisten</a> die Stummfilme. Erst die Aufführungen in großen Sälen boten Platz für mehr Musiker. Es gab eigene <a href="Kinoorgel" title="Kinoorgel">Kinoorgeln</a>, die neben zahlreichen <a href="Klangfarbe" title="Klangfarbe">Klangfarben</a> auch über Geräuscheffekte (Pferdegetrappel, Wind usw.) verfügten und auch für kleine Lichtspielhäuser geeignet waren. Auch <a href="Orchestrion" title="Orchestrion">Orchestrions</a> oder <a href="Phonograph" title="Phonograph">Phonographen</a> wurden eingesetzt.
</p><p>Vor dem Ersten Weltkrieg wurde es Mode in großen Kinosälen der Metropolen, insbesondere in den großen <a href="Premiere" title="Premiere">Premierentheatern</a>, die Aufführungen mit eigenen <a href="Orchester" title="Orchester">Kinoorchestern</a> von bis zu 80 Musikern zu begleiten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Entwicklung_der_Originalmusik">Entwicklung der Originalmusik</h4></div>
<p>Insbesondere in den Jahren nach dem Krieg setzte sich diese Methode der Musikbegleitung mit eigens komponierter synchroner Orchestermusik, auch Originalmusik genannt, durch (z.&nbsp;B. 1924 bei <a href="Friedrich_Wilhelm_Murnau" title="Friedrich Wilhelm Murnau">F.W.Murnaus</a> <i><a href="Der_letzte_Mann_(1924)" title="Der letzte Mann (1924)">Der letzte Mann</a></i>, Musik von <a href="Giuseppe_Becce" title="Giuseppe Becce">Giuseppe Becce</a>, 1926 bei <a href="Sergei_Michailowitsch_Eisenstein" title="Sergei Michailowitsch Eisenstein">Sergej Eisensteins</a> <i><a href="Panzerkreuzer_Potemkin" title="Panzerkreuzer Potemkin">Panzerkreuzer Potemkin</a></i> mit Musik von <a href="Edmund_Meisel" title="Edmund Meisel">Edmund Meisel</a> oder 1927 bei <i><a href="Napoleon_(1927)" title="Napoleon (1927)">Napoleon</a></i> von <a href="Abel_Gance" title="Abel Gance">Abel Gance</a>). Diese Ensembles mussten gut <a href="Blattspiel" title="Blattspiel">vom Notenblatt spielen</a> und schnell reagieren können, weil auf das Zeichen des <a href="Dirigent" title="Dirigent">Dirigenten</a> hin sofort zum nächsten <a href="Takt_(Musik)" title="Takt (Musik)">Takt</a> oder sogar zum nächsten Stück gewechselt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_frühe_Tonfilm"><span id="Der_fr.C3.BChe_Tonfilm"></span>Der frühe Tonfilm</h3></div>
<p>1927 präsentierten <a href="Warner_Bros." class="mw-redirect" title="Warner Bros.">Warner Bros.</a> mit <i><a href="Der_Jazzs%C3%A4nger_(1927)" title="Der Jazzsänger (1927)">Der Jazzsänger</a></i> den ersten langen Tonspielfilm. Es verlagerte sich die Ausführung der Musik von den Kinosälen in die Studios. Tonfilme hatten den Vorteil, dass die Studios Filmmusik gezielter und einheitlicher für einen bestimmten Film einsetzen konnten. Der Stil dieser Filmmusik orientierte sich dabei an der Orchestermusik des ausgehenden 19.&nbsp;Jahrhunderts. Der so entstehende charakteristische Hollywoodsound wurde besonders geprägt durch aus Europa, vor allem Deutschland, Österreich und Russland, ausgewanderte an der europäischen Musik orientierte Komponisten, wie <a href="Bernhard_Kaun" title="Bernhard Kaun">Bernhard Kaun</a>, <a href="Erich_Wolfgang_Korngold" title="Erich Wolfgang Korngold">Erich Wolfgang Korngold</a>, <a href="Dimitri_Tiomkin" title="Dimitri Tiomkin">Dimitri Tiomkin</a> oder <a href="Max_Steiner" title="Max Steiner">Max Steiner</a>.
</p><p>Die Produktion verlief meist unter großem Zeitdruck. In der Regel gab es eine Arbeitsteilung zwischen Komponisten und <a href="Arrangeur" title="Arrangeur">Arrangeuren</a>. Die Partituren wurden häufig nach der Tonaufnahme vernichtet und müssen heute im Falle einer Wiederaufführung aufwendig restauriert werden.
</p><p>Während der Nachkriegszeit wandelte sich die Filmmusik: Neue Einflüsse aus dem Jazz und der Unterhaltungsmusik kamen hinzu. Repräsentanten dieser neuen Richtung waren unter anderem <a href="Henry_Mancini" title="Henry Mancini">Henry Mancini</a> und <a href="John_Barry_(Filmkomponist)" title="John Barry (Filmkomponist)">John Barry</a>. Ab dieser Zeit stieg auch die Bedeutung für den <a href="Wiedererkennungseffekt" title="Wiedererkennungseffekt">Wiedererkennungseffekt</a> mit Filmmelodien wie z.&nbsp;B. der Zither-Musik zu „<a href="Der_dritte_Mann" title="Der dritte Mann">Der dritte Mann</a>“ (1949) oder dem gepfiffenen Marsch in „<a href="Die_Br%C3%BCcke_am_Kwai" title="Die Brücke am Kwai">Die Brücke am Kwai</a>“ (1957).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Filmmusik_im_Zeitalter_des_Fernsehens">Filmmusik im Zeitalter des Fernsehens</h3></div>

<p>Um 1950 wurden <a href="Rockmusik" title="Rockmusik">Rock-</a>, <a href="Popmusik" title="Popmusik">Pop-</a> und <a href="Jazz" title="Jazz">Jazzmusik</a> populärer; in der Filmindustrie erkannte man dies. Komponisten wie <a href="Alex_North" title="Alex North">Alex North</a> („A Streetcar Named Desire“, dt. „<a href="Endstation_Sehnsucht_(1951)" title="Endstation Sehnsucht (1951)">Endstation Sehnsucht</a>“) und <a href="Elmer_Bernstein" title="Elmer Bernstein">Elmer Bernstein</a> („<a href="Der_Mann_mit_dem_goldenen_Arm" title="Der Mann mit dem goldenen Arm">Der Mann mit dem goldenen Arm</a>“) integrierten Elemente der Jazzmusik in ihre <a href="Sinfonik" title="Sinfonik">sinfonischen</a> Kompositionen.
</p><p>Mitte der 1950er Jahre erkannten Filmmusik-Produzenten eine zusätzliche Einnahmequelle und gaben <a href="Titelmelodie" class="mw-redirect" title="Titelmelodie">Titelmelodien</a> in Auftrag, die später als Einzeltitel oder Soundtrack vermarktet wurden. Äußerst populäre Stücke wie seinerzeit <a href="Moon_River" title="Moon River">Moon River</a> von <a href="Henry_Mancini" title="Henry Mancini">Henry Mancini</a>/<a href="Johnny_Mercer" title="Johnny Mercer">Johnny Mercer</a> wurden mehr als eine Million Mal verkauft.<sup id="cite_ref-kr_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-kr-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Den entscheidenden Anstoß, das große sinfonisch besetzte Orchester nicht mehr als Regelfall, sondern vielmehr in Abhängigkeit von den inhaltlichen und dramaturgischen Anforderungen eines konkreten Films zu verwenden, gab <a href="Bernard_Herrmann" title="Bernard Herrmann">Bernard Herrmanns</a> Partitur zu <a href="Alfred_Hitchcock" title="Alfred Hitchcock">Hitchcocks</a> <i><a href="Psycho_(1960)" title="Psycho (1960)">Psycho</a></i> (1960), in der er sich auf ein Streichorchester beschränkte. Herrmann hatte bereits in einigen Filmen der 1950er Jahre das Prinzip der Auswahlinstrumentation angewandt und so den Weg für eine ästhetische Maxime vorbereitet, nach der jeder Film einen ihm eigenen, unverwechselbaren Sound erhalten sollte.
</p><p>Mit der Auflösung der <i>Music Departments</i> und der Orientierung der US-Filmindustrie auf neue, junge Zuschauerschichten trat um 1960 an die Stelle orchestraler Filmmusik vielfach die jeweils aktuelle Popularmusik. Ein bekanntes Beispiel für den Einsatz von teils bereits vorhandenen, teils speziell für einen konkreten Film geschriebenen Songs war die Musik von <a href="Simon_%26_Garfunkel" title="Simon &amp; Garfunkel">Simon &amp; Garfunkel</a> für den Film <i><a href="Die_Reifepr%C3%BCfung" title="Die Reifeprüfung">Die Reifeprüfung</a></i> (1967). Es wurden für die Filmmusik nicht nur eigens dafür entworfene Kompositionen verwendet, sondern auch Songs von damaligen Interpreten der <a href="Rockmusik" title="Rockmusik">Rock-</a> und <a href="Popmusik" title="Popmusik">Popmusik</a>. Beispiele hierfür sind der Kult-Film <i><a href="Easy_Rider" title="Easy Rider">Easy Rider</a></i> (1969) mit einem Soundtrack aus der <a href="Woodstock-Festival" title="Woodstock-Festival">Woodstock-Ära</a> oder der Fantasyfilm <i><a href="Highlander_%E2%80%93_Es_kann_nur_einen_geben" title="Highlander – Es kann nur einen geben">Highlander – Es kann nur einen geben</a></i> (1986), zu dem die Rockband <a href="Queen_(Band)" title="Queen (Band)">Queen</a> acht Songs beisteuerte. Besonders das Genre des <a href="Roadmovie" title="Roadmovie">Roadmovies</a> bediente sich dieser Möglichkeit.
</p><p>Ab den 1970er Jahren wurde in Hollywood wieder mehr mit großen Sinfonieorchestern und <a href="Leitmotiv-Technik" title="Leitmotiv-Technik">Leitmotiv-Technik</a> gearbeitet. Großen Anteil daran hatten die <a href="RCA_Records" title="RCA Records">RCA</a>-Filmmusik-Schallplattenveröffentlichungen durch <a href="Charles_Gerhardt_(Dirigent)" title="Charles Gerhardt (Dirigent)">Charles Gerhardt</a> und dem National Philharmonic Orchestra, die wesentlich zur Wiederentdeckung klassischer Hollywood-Kompositionen der 1930er und 1940er Jahre beitrugen.<sup id="cite_ref-Benson_Mem_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Benson_Mem-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies veranlasste junge Regisseure wie <a href="Steven_Spielberg" title="Steven Spielberg">Steven Spielberg</a> und <a href="George_Lucas" title="George Lucas">George Lucas</a>, sich wieder auf diese Form der musikalischen Begleitung der Handlung zu besinnen. Als wichtige Marksteine für die Rückkehr klassischer sinfonischer Filmmusik gelten <a href="John_Williams_(Komponist)" title="John Williams (Komponist)">John Williams</a>’ Kompositionen für <i><a href="Der_wei%C3%9Fe_Hai" title="Der weiße Hai">Der weiße Hai</a></i> und die <i><a href="Star_Wars" title="Star Wars">Star-Wars</a></i>-Filme ab 1977. Die Musik sollte neben all den bombastischen Bildern als eine Art Anker funktionieren, die dem Zuschauer vertraute Klänge bietet und tiefgründige Gefühle vermittelt.
</p><p>Filmmusik ist heute auch fester Bestandteil des <a href="Marketing" title="Marketing">Marketings</a> eines Filmes, wobei das Angebot von Tonträgern über die Möglichkeit des <a href="Audio-Streaming" class="mw-redirect" title="Audio-Streaming">Herunterladens aus dem Internet</a> bis hin zu <a href="Klingelton" title="Klingelton">Klingeltönen</a> für Mobiltelefone reicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Techniken">Techniken</h2></div>
<p>Allgemein wird zwischen drei Kompositionstechniken <a href="Leitmotiv-Technik" title="Leitmotiv-Technik">Leitmotiv-Technik</a> (sinnvermittelnd), <a href="Underscoring" title="Underscoring">Underscoring</a> und <a href="Mood-Technik" title="Mood-Technik">Mood-Technik</a> (stimmungsvermittelnd) unterschieden. Im Vergleich zur Mood-Technik kommen die Leitmotiv-Technik und das Underscoring heute eher weniger zum Einsatz.<sup id="cite_ref-unipotsdam_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-unipotsdam-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leitmotiv-Technik">Leitmotiv-Technik</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Leitmotiv-Technik" title="Leitmotiv-Technik">Leitmotiv-Technik</a></i></div>
<p>Dieses aus der <a href="Oper" title="Oper">Oper</a> und insbesondere den Musikdramen Richard Wagners bekannte Verfahren hat zur Aufgabe, Personen, Gegenstände der Handlung oder Erzählstränge, die im Film eine zentrale Rolle einnehmen, musikalisch zu repräsentieren. Dazu werden wichtigen Charakteren, Handlungsgegenständen oder Erzählsträngen eigene Motive, sogenannte <a href="Leitmotiv" title="Leitmotiv">Leitmotive</a> zugeordnet, die dann je nach den Erfordernissen der Geschichte in die Gesamtkomposition eingebaut, wiederholt und variiert werden. So können auch Vorahnungen, Situationsveränderungen oder Rückverweise, die die Filmhandlung betreffen, vermittelt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Underscoring">Underscoring</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Underscoring" title="Underscoring">Underscoring</a></i></div>
<p>Das <i>Underscoring</i> ist eine Kompositionstechnik, die die auf der Leinwand dargestellten Geschehnisse und Gefühle annähernd synchron nachvollzieht. Die Musik dient dabei der Untermalung bis zur Unterstützung und Verstärkung der optischen Eindrücke.<sup id="cite_ref-kloppenburg_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-kloppenburg-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine extreme Form ist das <a href="Mickey-Mousing" title="Mickey-Mousing">Mickey-Mousing</a>. Dabei akzentuiert der Filmkomponist einzelne Bewegungen der Akteure im Film, etwa einzeln gesetzte Schritte, durch eine musikalische Verdopplung. Der Name rührt von der intensiven Verwendung dieser Technik in <a href="Cartoon" title="Cartoon">Cartoons</a>. Der komische Eindruck, den diese Technik hervorruft, ist hier beabsichtigt. Abgesehen von <a href="Zeichentrickfilm" title="Zeichentrickfilm">Zeichentrickfilmen</a> und <a href="Kom%C3%B6die" title="Komödie">Komödien</a> wird das <i>Underscoring</i> heutzutage eher selten angewendet.<sup id="cite_ref-unipotsdam_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-unipotsdam-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mood-Technik">Mood-Technik</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Mood-Technik" title="Mood-Technik">Mood-Technik</a></i></div>
<p>Die <a href="Mood-Technik" title="Mood-Technik">Mood-Technik</a> unterlegt Filmsequenzen mit musikalischen Stimmungsbildern, die der Sequenz einen der Musik eigenen, expressiven Stimmungsgehalt hinzufügen (englisch <i>mood</i>, auf Deutsch: „Stimmung“). Sie wird häufig als dem Underscoring entgegengesetzte Kompositionsstrategie bezeichnet, da sie eine Szene nicht nur musikalisch „verdoppelt“, sondern „einfärbt“.<sup id="cite_ref-kloppenburg_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-kloppenburg-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Formen">Formen</h2></div>
<p>Der Schweizer Musikwissenschaftler <a href="Hansj%C3%B6rg_Pauli" title="Hansjörg Pauli">Hansjörg Pauli</a> veröffentlichte 1976 ein Modell zur Untersuchung von Filmmusik anhand ihrer Formen, verwarf es allerdings 1994 als unzureichend<sup id="cite_ref-Gasenzer2013_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gasenzer2013-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, mit der Veröffentlichung eines neuen Modells. Trotzdem ist sein Modell von 1976 eines der am meisten verwendeten. Es unterscheidet drei Formen der Filmmusik:
</p>
<ul><li><i>Paraphrasierung:</i> „Als paraphrasierend bezeichne ich eine Musik, deren Charakter sich direkt aus dem Charakter der Bilder, aus den Bildinhalten, ableitet.“<sup id="cite_ref-pauli_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-pauli-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>&nbsp;– Die Musik <a href="Paraphrase_(Musik)" title="Paraphrase (Musik)">paraphrasiert</a> das Geschehen auf der Leinwand, indem sie es verdoppelt und nachvollzieht. Eine extreme Paraphrasierung wird durch die Kompositionstechnik des <a href="Mickey-Mousing" title="Mickey-Mousing">Mickey-Mousings</a> erreicht.</li></ul>
<ul><li><i>Polarisierung:</i> „Als polarisierend bezeichne ich eine Musik, die kraft ihres eindeutigen Charakters inhaltlich neutrale oder ambivalente Bilder in eine eindeutige Ausdrucksrichtung schiebt.“<sup id="cite_ref-pauli_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-pauli-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>&nbsp;– Die Musik <a href="Polarisierung_(Filmmusik)" title="Polarisierung (Filmmusik)">polarisiert</a> das Geschehen auf der Leinwand, indem sie durch einen eigenen Sinn- oder Stimmungsgehalt seinen Sinn- oder Stimmungsgehalt verschiebt. Sie leistet mehr als bloße Paraphrasierung, indem sie eine Filmsequenz „in ein gewisses Licht rückt“.</li></ul>
<ul><li><i>Kontrapunktierung:</i> „Als <a href="Kontrapunktierung" title="Kontrapunktierung">kontrapunktierend</a> bezeichne ich eine Musik, deren eindeutiger Charakter dem ebenfalls eindeutigen Charakter der Bilder, den Bildinhalten klar widerspricht.“<sup id="cite_ref-pauli_10-2" class="reference"><a href="#cite_note-pauli-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>&nbsp;– Die Musik vermittelt den entgegengesetzten Sinn- und Stimmungsgehalt des Leinwandgeschehens. Damit ironisiert sie das Geschehen und hat einen <a href="Verfremdungseffekt" title="Verfremdungseffekt">Verfremdungseffekt</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktionen">Funktionen</h2></div>
<p>Filmmusik ist funktional, d.&nbsp;h., sie wird genutzt, um Visuelles klanglich zu unterstützen und zu verdeutlichen sowie die Wahrnehmung und Emotionen des Zuschauers zu beeinflussen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für eine Systematik der Funktionen gibt es verschiedene Ansätze, im Folgenden die Unterteilung nach Kloppenburg.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Syntaktische_Funktion">Syntaktische Funktion</h3></div>
<p>Die Syntaktische Funktion ermöglicht uns ein leichteres strukturelles Verstehen des Geschehens. So werden Sequenzen akustisch zueinander in Beziehung gesetzt. Mittels Musik wird z.&nbsp;B. ein weicher Übergang von der einen zur nächsten Sequenz geschaffen oder es wird eine starke Abgrenzung der Sequenzen voneinander bewirkt. Im zweiten Fall hilft die Musik dem Zuschauer, Handlungsstränge voneinander zu trennen. Filmmusik kann des Weiteren Einstellungswechsel verdeutlichen (z.&nbsp;B. Point of View Protagonist A – Wechsel zu Point of View Protagonist B).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Expressive_Funktion">Expressive Funktion</h3></div>
<p>Die Expressive Funktion ist wohl die uns am meisten bewusste und wichtigste Funktion der Filmmusik. Sie verstärkt und intensiviert unsere Wahrnehmung des Geschehens. Filmmusik hat einen expressiven Charakter, der z.&nbsp;B. im Film gezeigte Gefühle unterstützt und hervorhebt. Sie ist es, die den Zuschauer dazu bewegt, die jeweilige Szene als noch romantischer oder noch trauriger oder noch angestrengter etc. zu empfinden. Es findet durch die Filmmusik eine Intensivierung des Situationserlebens statt. Diese Funktion der Filmmusik spiegelt sich besonders gut wider in den Kompositionstechniken wie Mood-Technik oder Underscoring, welche auch eine bestimmte Stimmung hervorrufen können. Allein über die visuelle Ebene ist beim Rezipienten das vom Filmemacher gewünschte Empfinden nicht zu erreichen. Die Musik hilft dem Rezipienten, Gesehenes auf die gewünschte Weise zu verstehen und zu interpretieren. Nach Nick und Ulner wird Musik eingesetzt, um „die Atmosphäre des Films zu generieren, zu verdichten und den Schauplatz vertiefend zu charakterisieren.“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dramaturgische_Funktion">Dramaturgische Funktion</h3></div>
<p>Die Dramaturgische Funktion lässt sich sehr gut am Beispiel der Motivtechnik belegen und erklären. Filmmusik hat die Aufgabe, Personen zu charakterisieren. Sie verkörpert eine Person allgemein und drückt zugleich die jeweilige Stimmung der Protagonisten aus oder wird stellvertretend für die Person eingespielt, beispielsweise, wenn es thematisch um sie geht oder sie gleich selber auf der visuellen Ebene zu sehen sein wird. Neben den Stimmungen kann sie natürlich auch Spannungen erzeugen, indem sie sich z.&nbsp;B. bedrohlich anhört. Dadurch kann sie Einfluss in die Interpretation des Rezipienten bezüglich der Handlung nehmen. Sie gibt quasi einen Kommentar ab, wie es Kloppenburg (2000) nennt. Durch das, was die Musik ausdrückt, kann ein Eingriff in die gegenwärtige Handlung stattfinden, sie kann den Zuschauer auf Kommandos aufmerksam machen oder auch auf etwas Zurückliegendes verweisen.
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Komponisten">Komponisten</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Filmkomponist" title="Filmkomponist">Filmkomponist</a></i></div>
<p>Für den Film komponierten seit der Stummfilmära zahlreiche Komponisten. Eine der ersten Originalmusiken für das junge Lichtspiel (ohne Verwendung von Fremdmusik) schrieb der berühmte französische Komponist <a href="Camille_Saint-Sa%C3%ABns" title="Camille Saint-Saëns">Camille Saint-Saëns</a> für einen sogenannten „Kunstfilm“ der Film d’Art-Gesellschaft 1907. Die Besetzung für den etwa zwölfminütigen Film <i><a href="Die_Ermordung_des_Herzogs_von_Guise" title="Die Ermordung des Herzogs von Guise">Die Ermordung des Herzogs von Guise</a></i> ähnelt jener des damaligen Salonorchesters. Weitere innovative Komponisten der Stummfilmzeit waren <a href="Giuseppe_Becce" title="Giuseppe Becce">Giuseppe Becce</a>, <a href="Hans_Erdmann_(Filmkomponist)" title="Hans Erdmann (Filmkomponist)">Hans Erdmann</a>, <a href="Leo_Spies" title="Leo Spies">Leo Spies</a>, <a href="Ernst_Krenek" title="Ernst Krenek">Ernst Krenek</a>, <a href="Wolfgang_Zeller" title="Wolfgang Zeller">Wolfgang Zeller</a>, <a href="Hugo_Riesenfeld" title="Hugo Riesenfeld">Hugo Riesenfeld</a>. In der deutschen Filmmusik hatten Komponisten wie Hans Erdmann (<i><a href="Nosferatu_%E2%80%93_Eine_Symphonie_des_Grauens" title="Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens">Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens</a></i> (1921)), <a href="Gottfried_Huppertz" title="Gottfried Huppertz">Gottfried Huppertz</a> (<i><a href="Die_Nibelungen_(1924)" title="Die Nibelungen (1924)">Die Nibelungen </a></i> (1922/24) und <i><a href="Metropolis_(Film)" title="Metropolis (Film)">Metropolis</a></i> (1927)) die Technik der Leitmotivik Richard Wagners bereits sehr früh angewandt. Vor allem in der Frühzeit des Tonfilms mit seinen noch nicht standardisierten Produktionsbedingungen gab es neben der dominierenden Mitarbeit von Operetten- und Schlagerkomponisten sowie ehemaligen Kinokapellmeistern (wie z.&nbsp;B. Giuseppe Becce) auch unter den klassisch ausgebildeten jungen Komponisten ein großes Interesse an den neuen künstlerischen Möglichkeiten dieses modernen Mediums. In Frankreich waren es Mitglieder der Gruppe Le Six wie <a href="Georges_Auric" title="Georges Auric">Auric</a>, <a href="Darius_Milhaud" title="Darius Milhaud">Milhaud</a> oder <a href="Arthur_Honegger" title="Arthur Honegger">Honegger</a>, die künstlerisch anspruchsvolle Partituren für den Film schrieben, in Tschechien <a href="Bohuslav_Martin%C5%AF" title="Bohuslav Martinů">Martinů</a>. In Deutschland wären vor 1933 Musiker wie <a href="Karol_Rathaus" title="Karol Rathaus">Karol Rathaus</a>, <a href="Walter_Gronostay" title="Walter Gronostay">Walter Gronostay</a>, <a href="Paul_Dessau" title="Paul Dessau">Paul Dessau</a> und <a href="Hanns_Eisler" title="Hanns Eisler">Hanns Eisler</a> zu nennen. Für die sowjetischen Komponisten empfahl sich der Film als ein Medium, Musik für die Massen zu schreiben und so deren Kunstgeschmack zu verbessern. Neben Branchenspezialisten (wie z.&nbsp;B. Nikolaj Krjukow) waren nahezu alle klassischen Musiker, die vor allem Opern, Sinfonien oder Ballette schrieben, auch als Filmkomponisten tätig. <a href="Sergei_Sergejewitsch_Prokofjew" title="Sergei Sergejewitsch Prokofjew">Sergei Prokofiev</a> (<i><a href="Alexander_Newski_(Film)" title="Alexander Newski (Film)">Alexander Newski</a></i>) oder <a href="Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch">Dmitri Schostakowitsch</a> (<i><a href="Hamlet" title="Hamlet">Hamlet</a>, King Lear</i>) waren hierbei die prominentesten Vertreter.
</p><p>In Großbritannien gelang es dem Dirigenten <a href="Muir_Mathieson" title="Muir Mathieson">Muir Mathieson</a> ab den 1930er Jahren bekannte Komponisten zum Schreiben von Filmmusik zu bewegen, darunter <a href="Richard_Addinsell" title="Richard Addinsell">Richard Addinsell</a>, <a href="William_Alwyn" title="William Alwyn">William Alwyn</a>, <a href="Malcolm_Arnold" title="Malcolm Arnold">Malcolm Arnold</a>, <a href="Arthur_Bliss" title="Arthur Bliss">Arthur Bliss</a>, <a href="Clifton_Parker" title="Clifton Parker">Clifton Parker</a>, <a href="Ralph_Vaughan_Williams" title="Ralph Vaughan Williams">Ralph Vaughan Williams</a> und <a href="William_Walton" title="William Walton">William Walton</a>. Später kamen unter anderem <a href="John_Addison" title="John Addison">John Addison</a>, <a href="Ron_Goodwin" title="Ron Goodwin">Ron Goodwin</a> und <a href="John_Scott_(Komponist)" title="John Scott (Komponist)">John Scott</a> hinzu.
</p><p>Während der 1930er-Jahre wurde der spezifische Hollywood-Klang vor allem durch emigrierte europäische Komponisten geprägt. Nicht zuletzt Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum (vor allem Deutschland und Österreich) wie <a href="Max_Steiner" title="Max Steiner">Max Steiner</a> (<i><a href="King_Kong_und_die_wei%C3%9Fe_Frau" title="King Kong und die weiße Frau">King Kong und die weiße Frau</a></i>), <a href="Bernhard_Kaun" title="Bernhard Kaun">Bernhard Kaun</a> (<i><a href="Frankenstein_(1931)" title="Frankenstein (1931)">Frankenstein</a></i>), <a href="Franz_Waxman" title="Franz Waxman">Franz Waxman</a> (<i><a href="Frankensteins_Braut" title="Frankensteins Braut">Frankensteins Braut</a></i>) oder <a href="Erich_Wolfgang_Korngold" title="Erich Wolfgang Korngold">Erich Wolfgang Korngold</a> (<i><a href="Robin_Hood%2C_K%C3%B6nig_der_Vagabunden" class="mw-redirect" title="Robin Hood, König der Vagabunden">Robin Hood, König der Vagabunden</a></i>) leisteten wichtige Arbeit bei der Übertragung der wagnerschen Leitmotivtechnik auf die noch junge amerikanische Filmmusik. Herrmann wie Steiner gehören zu den großen <i>Golden Age</i>-Komponisten (<a href="Der_Schatz_der_Sierra_Madre" title="Der Schatz der Sierra Madre">Der Schatz der Sierra Madre</a>, <a href="King_Kong" title="King Kong">King Kong</a>).
</p><p>Der Ungar <a href="Mikl%C3%B3s_R%C3%B3zsa" title="Miklós Rózsa">Miklós Rózsa</a> (<i><a href="Ivanhoe_%E2%80%93_Der_schwarze_Ritter" title="Ivanhoe – Der schwarze Ritter">Ivanhoe – Der schwarze Ritter</a>, <a href="Ben_Hur_(1959)" title="Ben Hur (1959)">Ben Hur</a>, <a href="El_Cid_(Film)" title="El Cid (Film)">El Cid</a></i>) schrieb nach seiner Ausbildung am Konservatorium in <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a> 1937 seine erste Filmmusik. Komponisten wie <a href="Elmer_Bernstein" title="Elmer Bernstein">Elmer Bernstein</a> und <a href="Maurice_Jarre" title="Maurice Jarre">Maurice Jarre</a> arbeiteten in bis zu sechs verschiedenen Jahrzehnten in Hollywood. Weitere Vertreter der Zeit von 1945 bis 1965 waren unter anderem der US-Amerikaner <a href="Alfred_Newman" title="Alfred Newman">Alfred Newman</a>, der deutschstämmige <a href="Hugo_Friedhofer" title="Hugo Friedhofer">Hugo Friedhofer</a>, der Russe <a href="Dimitri_Tiomkin" title="Dimitri Tiomkin">Dimitri Tiomkin</a> und der New Yorker <a href="Bernard_Herrmann" title="Bernard Herrmann">Bernard Herrmann</a>.
</p><p>Bekannte Vertreter zeitgenössischer Filmmusik sind unter anderem <a href="Ennio_Morricone" title="Ennio Morricone">Ennio Morricone</a>, <a href="Lalo_Schifrin" title="Lalo Schifrin">Lalo Schifrin</a>, <a href="John_Williams_(Komponist)" title="John Williams (Komponist)">John Williams</a>, <a href="Howard_Shore" title="Howard Shore">Howard Shore</a>, <a href="Alan_Silvestri" title="Alan Silvestri">Alan Silvestri</a>, <a href="James_Newton_Howard" title="James Newton Howard">James Newton Howard</a>, <a href="Danny_Elfman" title="Danny Elfman">Danny Elfman</a>, <a href="James_Horner" title="James Horner">James Horner</a>, <a href="Thomas_Newman" title="Thomas Newman">Thomas Newman</a>, <a href="Hans_Zimmer" title="Hans Zimmer">Hans Zimmer</a>, <a href="Rachel_Portman" title="Rachel Portman">Rachel Portman</a>, <a href="Alexandre_Desplat" title="Alexandre Desplat">Alexandre Desplat</a>, <a href="John_Powell_(Filmkomponist)" title="John Powell (Filmkomponist)">John Powell</a> oder <a href="Michael_Giacchino" title="Michael Giacchino">Michael Giacchino</a>.
</p><p>Neben Komponisten <a href="Neue_Musik" title="Neue Musik">zeitgenössischer Musik</a>, so etwa <a href="Michael_Nyman" title="Michael Nyman">Michael Nyman</a>, <a href="Philip_Glass" title="Philip Glass">Philip Glass</a>, <a href="John_Corigliano" title="John Corigliano">John Corigliano</a>, <a href="Elliot_Goldenthal" title="Elliot Goldenthal">Elliot Goldenthal</a> oder <a href="Tan_Dun" title="Tan Dun">Tan Dun</a>, schreiben auch Vertreter der Pop- und Rockmusik zuweilen Filmmusik, darunter <a href="Daft_Punk" title="Daft Punk">Daft Punk</a>, <a href="Pink_Floyd" title="Pink Floyd">Pink Floyd</a>, <a href="Peter_Gabriel" title="Peter Gabriel">Peter Gabriel</a>, <a href="Jonny_Greenwood" title="Jonny Greenwood">Jonny Greenwood</a>, <a href="Mike_Oldfield" title="Mike Oldfield">Mike Oldfield</a>, <a href="Queen_(Band)" title="Queen (Band)">Queen</a>, <a href="Toto_(Band)" title="Toto (Band)">Toto</a>, <a href="Underworld_(Band)" title="Underworld (Band)">Underworld</a>, <a href="Vangelis" title="Vangelis">Vangelis</a> und <a href="Rick_Wakeman" title="Rick Wakeman">Rick Wakeman</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Auralit%C3%A4t" title="Auralität">Auralität</a></li>
<li><a href="Trailermusik" title="Trailermusik">Trailermusik</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a>, <a href="Hanns_Eisler" title="Hanns Eisler">Hanns Eisler</a>: <i>Komposition für den Film</i>. In: Th. Adorno: <i>Gesammelten Schriften.</i> Band 15. Mit einem Nachwort von Johannes C. Gall und einer <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hanns-eisler.de/DVD">DVD „Hanns Eislers Rockefeller-Filmmusik-Projekt“</a> im Auftrag der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft hrsg. von Johannes C. Gall. Suhrkamp, Frankfurt a.&nbsp;M. 2006, ISBN 3-518-58461-8.</li>
<li><a href="Claudia_Bullerjahn" title="Claudia Bullerjahn">Claudia Bullerjahn</a>: <i>Grundlagen der Wirkung von Filmmusik</i>. Wissner, Augsburg 2001, ISBN 3-89639-230-1.</li>
<li><a href="Michel_Chion" title="Michel Chion">Michel Chion</a>: <i>Audio-Vision. Sound on Screen</i>. Columbia University Press, New York 1994, ISBN 0-231-07899-4.</li>
<li>William Darby, Jack Du Bois: <i>American Film Music. Major Composers, Techniques, Trends, 1915–1990.</i> McFarland, Jefferson 1990, ISBN 0-7864-0753-0.</li>
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<li><a href="Andreas_Dorschel" title="Andreas Dorschel">Andreas Dorschel</a> (Hrsg.): <i>Tonspuren. Musik im Film: Fallstudien 1994–2001.</i> Universal Edition, Wien / London / New York 2005, ISBN 3-7024-2885-2 (<i>Studien zur Wertungsforschung</i> 46).</li>
<li><a href="Rainer_Fabich" title="Rainer Fabich">Rainer Fabich</a>: <i>Musik für den Stummfilm</i>. Peter Lang, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-631-45391-4.</li>
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<li><a href="Barbara_Fl%C3%BCckiger" title="Barbara Flückiger">Barbara Flückiger</a>: <i>Sound Design. Die virtuelle Klangwelt des Films.</i> Schüren, Marburg 2007, ISBN 3-89472-506-0.</li>
<li><a href="Manuel_Gervink" title="Manuel Gervink">Manuel Gervink</a> und Matthias Bückle (Hrsg.): <i>Lexikon der Filmmusik. Personen – Sachbegriffe zu Theorie und Praxis – Genres</i>. Laaber-Verlag, Laaber 2012, ISBN 978-3-89007-558-7.</li>
<li><a href="Josef_Kloppenburg" title="Josef Kloppenburg">Josef Kloppenburg</a> (Hrsg.): <i>Musik multimedial.</i> Filmmusik, Videoclip, Fernsehen. Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert. Band 11. Laaber-Verlag, Laaber 2000, ISBN 3-89007-431-6.</li>
<li>Josef Kloppenburg (Hrsg.): <i>Das Handbuch der Filmmusik. Geschichte – Ästhetik – Funktionalität.</i> Laaber-Verlag, Laaber 2012, ISBN 978-3-89007-747-5.</li>
<li>Anselm C. Kreuzer: <i>Filmmusik – Geschichte und Analyse</i>. Peter Lang, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-631-51150-7.</li>
<li>Philipp E. Kümpel: <i>Filmmusik in der Praxis</i>. PPV Medien, Bergkirchen 2008, ISBN 3-937841-70-9.</li>
<li><a href="Georg_Maas_(Musikp%C3%A4dagoge)" title="Georg Maas (Musikpädagoge)">Georg Maas</a>: <i>Filmmusik</i>. Klett, Leipzig/Stuttgart/Düsseldorf 2001–2006, ISBN 3-12-178960-0.</li>
<li>Georg Maas, Achim Schudack: <i>Musik und Film – Filmmusik. Informationen und Modelle für die Unterrichtspraxis.</i> Schott, Mainz 1994, ISBN 3-7957-0245-3.</li>
<li><a href="Tomi_M%C3%A4kel%C3%A4" title="Tomi Mäkelä">Tomi Mäkelä</a>: <i>Sichtbare, denkbare und hörbare Töne: Inszeniertes Musikgeschehen im Tonfilm zwischen <a href="Der_Jazzs%C3%A4nger_(1927)" title="Der Jazzsänger (1927)">The Jazz Singer</a> und <a href="Anora_(2024)" title="Anora (2024)">Anora</a></i>. Peter Lang: Berlin etc. 2025 ISBN 9783631935897</li>
<li>Jessica Mertens: <i>Semantische Beschriftung im Film durch „autonome“ Musik.</i> Schott, Osnabrück 2001, ISBN 978-3-923486-35-9.</li>
<li>Peter Moormann (Hrsg.): <i>Klassiker der Filmmusik.</i> Reclam, Ditzingen 2009, ISBN 3-15-018621-8</li>
<li>Christopher Palmer: <i>The Composer In Hollywood.</i> Marion Boyars, London/New York 1993, ISBN 0-7145-2950-8.</li>
<li>Roy M. Prendergast: <i>Film Music. A Neglected Art. A Critical Study Of Music In Films. Second Edition.</i> Norton, New York/London 1992, ISBN 0-393-30874-X.</li>
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<li>Ullrich Rügner: <i>Filmmusik in Deutschland zwischen 1924 und 1934.</i> Georg Olms, Hildesheim 1988, ISBN 3-487-07621-7.</li>
<li>Mark Russell, James Young: <i>Filmkünste – Filmmusik</i>. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2001, ISBN 3-499-61143-0.</li>
<li><a href="Enjott_Schneider" title="Enjott Schneider">Enjott Schneider</a>: <i>Komponieren für Film und Fernsehen</i>. Schott Musik International, Mainz 1997, ISBN 3-7957-8708-4.</li>
<li>Kurt Stromen: <i>Die Ästhetisierung des Films. Filmmusik – Kunst muss schön sein</i>. Rowohlt Taschenbuch, Darmstadt 2005, ISBN 3-494-01379-9.</li>
<li>Wolfgang Thiel: <i>Filmmusik in Geschichte und Gegenwart</i>. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1981.</li>
<li><a href="Tony_Thomas" title="Tony Thomas">Tony Thomas</a> u.&nbsp;a.: <i>Filmmusik. Die großen Filmkomponisten – ihre Kunst und ihre Technik.</i> (Film Score). Heyne, München 1996, ISBN 3-453-09007-1.</li>
<li>Konrad Vogelsang: <i>Filmmusik im Dritten Reich</i>. Centaurus, Pfaffenweiler 1993, ISBN 3-89085-800-7.</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_W%C3%B6lfer" title="Jürgen Wölfer">Jürgen Wölfer</a>, Roland Löper: <i>Das große Lexikon der Filmkomponisten. Die Magier der cineastischen Akustik</i>. Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-296-2.</li>
<li>Ulrich Wünschel: <i>Sergej Prokofjews Filmmusik zu Sergej Eisensteins ALEXANDER NEWSKI</i>. Wolke, Hofheim 2006, ISBN 3-936000-63-8.</li></ul>
<p><b>Online-Tutorials</b> (Skripte, E-Books, Abstracts, Essays):
</p>
<ul><li>Martin Hufner: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20020602181303/http://www.findarticles.com/cf_0/m2584/4_18/53747526/p1/article.jhtml?term=film+music"><i>Th.W. Adorno, H. Eisler (1947), Composing for the films and the sociology of music</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Juni 2002 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Historical Journal of Film, Radio and Television.</i> Abbington 1998, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220143-9685%22&amp;key=cql">0143-9685</a></span></span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://filmsound.org/"><i>Learn the Art and Analyses of Film Sound Design</i>.</a> In: <i>filmsound.org.</i></li>
<li>Robert Spande: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.robertspande.com/19037.html"><i>Theory of Film Music</i>.</a> In: <i>robertspande.com.</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.filmmusicjobguidebook.com/"><i>Finding Work in the Film Scoring World</i>.</a> In: <i>filmmusicjobguidebook.com.</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Filmmusik" class="extiw external" title="wikt:Filmmusik">Wiktionary: Filmmusik</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4017129-2">Literatur von und über Filmmusik</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://filmdrippink.com/film_catalog_music.php?lang=en&amp;cat=musik">Textsammlung zur Filmmusik</a> – Stetig wachsende Datenbank bei filmdrippink.com</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.filmmusik.uni-kiel.de/">Wissenschaftliches Portal und E-Journal zum Thema Filmmusik.</a> Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.filmmusik-info.de/">Filmmusik-info.de</a> – Historisches, Technisches und Allgemeines zur Filmmusik</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.filmmusicworld.com/">Filmmusicworld.com</a> – World of Film Music</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Emons2014-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Emons2014_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="book">Hans Emons: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Film – Musik – Moderne: Zur Geschichte einer wechselhaften Beziehung</cite>. Frank &amp; Timme GmbH, 2014, ISBN 978-3-7329-0050-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>180</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.com/books?id=njDzAgAAQBAJ&amp;pg=PA180">google.com</a> [abgerufen am 9.&nbsp;Dezember 2014]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Filmmusik&amp;rft.au=Hans+Emons&amp;rft.btitle=Film+-+Musik+-+Moderne%3A+Zur+Geschichte+einer+wechselhaften+Beziehung&amp;rft.date=2014-02-28&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783732900503&amp;rft.pages=180&amp;rft.pub=Frank+%26+Timme+GmbH" style="display:none">&nbsp;</span></span></span>
</li>
<li id="cite_note-unipotsdam-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-unipotsdam_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-unipotsdam_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-unipotsdam_2-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131013013526/http://www.uni-potsdam.de/u/slavistik/vc/filmanalyse/arb_stud/mueller_meisdrock/index_1.htm">Filmmusik</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 13. Oktober 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). Kolloquium „Filmanalyse“ der <a href="Universit%C3%A4t_Potsdam" title="Universität Potsdam">Universität Potsdam</a>, 2004.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Christian Schmidt: <i>„Spiel mir das Lied …“. Ein Überblick zur Filmmusik zum Kennenlernen und Gefallenfinden.</i> In: <a href="Universitas_(Zeitschrift)" title="Universitas (Zeitschrift)">Universitas. Zeitschrift für Wissenschaft, Kunst und Literatur</a> 43 (1988). S. 408.</span>
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<li id="cite_note-kr-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-kr_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111017003038/http://www.klassikradioag.de/web4archiv/objects/documents/mediarelations/geschichtederfilmmusik.pdf"><i>Die Geschichte der Filmmusik</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. Oktober 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF; 89&nbsp;kB) klassikradio.de</span>
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<li id="cite_note-Benson_Mem-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Benson_Mem_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070105182907/http://www.classicalcdreview.com/CGREBweb.html">Robert E. Benson: <i>A four-decade friendship with Charles Gerhardt</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.classicalcdreview.com%2FCGREBweb.html">Originals</a></span> vom 5. Januar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.classicalcdreview.com/CGREBweb.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.classicalcdreview.com/CGREBweb.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.classicalcdreview.com</span>; abgerufen am 15. Dezember 2008</span>
</li>
<li id="cite_note-kloppenburg-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-kloppenburg_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kloppenburg_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Josef Kloppenburg (Hrsg.): <i>Musik multimedial.</i> Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert. Band 11. Laaber-Verlag, Laaber 2000, ISBN 3-89007-420-0, S. 42 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-Gasenzer2013-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Gasenzer2013_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Elena Romana Gasenzer: <i>Briefe aus meinem Musikzimmer.</i> epubli, 2013, ISBN 978-3-8442-2994-3, S.&nbsp;133. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=NaDZ4OSIIaIC&amp;pg=PA133#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche</span>
</li>
<li id="cite_note-pauli-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-pauli_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-pauli_10-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-pauli_10-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Hansjörg Pauli: <i>Filmmusik – Ein historisch-kritischer Abriß.</i> In: H.-Chr. Schmidt (Hrsg.): <i>Musik in den Massenmedien Rundfunk und Fernsehen.</i> Perspektiven und Materialien. Schott, Mainz 1976, S. 91–119. ISBN 3-7957-2611-5</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Marina Ostwald, Claudia Ziegenfuß: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180117030530/http://server4.medienkomm.uni-halle.de/filmsound/kap2-5.htm">Kompositionstechniken und Funktionen.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fserver4.medienkomm.uni-halle.de%2Ffilmsound%2Fkap2-5.htm">Originals</a></span> vom 17. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://server4.medienkomm.uni-halle.de/filmsound/kap2-5.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://server4.medienkomm.uni-halle.de/filmsound/kap2-5.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/server4.medienkomm.uni-halle.de</span> <a href="Martin-Luther-Universit%C3%A4t_Halle-Wittenberg" title="Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg">Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg</a>, Institut für Medien, Kommunikation &amp; Sport, 24. November 2004.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Filmmusik. Stil – Technik –Verfahren – Funktionen</i>. In: Josef Kloppenburg (Hrsg.): <i>Musik multimedial</i>. Laaber, 2000, S. 21–56.</span>
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</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4017129-2">4017129-2</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85088056">sh85088056</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlsh/00561783">00561783</a></span> </div>
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